Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedinungen

für den Behandlungsvertrag / physiotherapeutische Leistungen

1. Teilnahmebedingungen für die Kurse der Running Clinic

Zu Beginn jedes 60-minütigen Kurses finden physiotherapeutische Tests statt, um die Rückbildung und die Belastbarkeit der Muskulatur zu ermitteln:

  • Frühest mögliche Teilnahme an dem Rückbildungskurs „Moms back on Track“ ist 6 Wochen nach Spontangeburt, 8 Wochen nach Kaiserschnitt.
  • Die Laufgruppe „Moms Running Sessions“ kann frühestens 3 Monate nach Spontangeburt, 4 Monate nach Kaiserschnitt besucht werden. Das Laufen wird erst nach Abschluss der Rückbildung empfohlen.
  • Die Teilnahme an der Trainingsgruppe für Schwangere „Moms to be | Workout“ darf bei komplikationsloser Schwangerschaft jederzeit stattfinden.

Teilnehmen an allen physiotherapeutischen Präventionsgruppen der Running Clinic dürfen gesunde Frauen mit einer Freigabe zu physiotherapeutischen Prävention/ Sport des behandelnden Gynäkologen. Es handelt sich dabei um keine physiotherapeutische Krankenbehandlung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Sollten seitens der Physiotherapeutin gesundheitsgefährdende Risikofaktoren erhoben oder die Empfehlung einer ärztlichen Abklärung und etwaige Freigabe zu physiotherapeutischen Prävention/ Sport ausgesprochen werden, die eine Teilnahme am Übungsprogramm für Gesunde nicht erlauben, ist eine Teilnahme aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Sollten Sie Schmerzen haben, oder sollten Ihnen andere behandlungsbedürftige Leiden bekannt sein, teilen Sie dies Ihrer Physiotherapeutin mit. Die Klientin verpflichtet sich gegenüber der Physiotherapeutin zur wahrheitsgemäßen Auskunft über ihren Gesundheitszustand. Die Klientin verpflichtet sich weiters selbständig und vor jedem Training über allfällige Veränderungen des Gesundheitszustandes zu berichten.

2. Kosten und Zahlungsmodus

Das erstmalige Schnuppertraining kostet €5, danach kostet ein Einzelticket €15. Ein 10er Block kostet €130 und ist übertragbar, wobei jedenfalls die Teilnahmebedingungen (siehe Punkt 1) gelten. Die Kursgebühr wird zu Beginn des Kurses in bar bezahlt.  Barablöse ist nicht möglich.

Der 10er Block kann mit Erlagschein/Banküberweisung eingezahlt werden: Mit Ihrer PhysiotherapeutIn vereinbaren Sie den Zeitpunkt der Bezahlung (Fälligkeit 7 Werktage nach Erhalt) – er ist dem Erlagschein zu entnehmen. Geraten Sie mit der vereinbarten Zahlungsmodalität in Verzug, behält sich Ihre PhysiotherapeutIn das Recht vor, Verzugszinsen in der gesetzlich zulässigen Höhe von 4 % in Rechnung zu stellen. Für im Zusammenhang mit nicht entsprechend der Fälligkeit bezahlten Honorarforderungen durchgeführte Mahnungen bemessen sich die erhobenen Mahnspesen für die erste Mahnung auf Euro 10,- für die zweite Mahnung auf Euro 20,– und für die dritte Mahnung auf Euro 30,–. Die Gesamtkosten der Behandlung ergeben sich daher aus der Honorarforderung zuzüglich etwaiger, anfallender Verzugszinsen und Mahnspesen.

3. Anmeldung und Bindung

Es besteht keine Anmelde- bzw. Absagepflicht. Es wird nur das Training berechnet, an dem die Klientin aktuell teilgenommen hat.

4. Kursort und Zeit

Die Kurse der Running Clinic finden an öffentlich zugänglichen Outdoorbereichen ganzjährig statt. Der Kursort und die Kurszeit ist im Stundenplan der Homepage ersichtlich.

5. Kursabsage

Die Physiotherapeutin behält sich vor den Kurs aufgrund von Schlechtwetter abzusagen. Dies geschieht spätestens 1h vor Kursbeginn in der Facebook Gruppe Running Clinic Mom und ist im Newsfeed auf der Homepage www.runningclinic.at ersichtlich. Aus der Kursabsage durch die Physiotherapeutin resultieren keine Ansprüche der Teilnehmerinnen.

6. Bild und Videoaufnahmen

Es werden Bild- und Videoaufnahmen während der Kurse gemacht. Die Kursteilnehmerin erteilt hiermit ihre ausdrückliche Zustimmung zu Bild- und Videoaufnahmen im Rahmen der Kurse. Sie nimmt zur Kenntnis, dass diese Zustimmung unentgeltlich erfolgt. Weiters erteilt die Abgebildete ihr Einverständnis, dass diese Bild- und Videoaufnahmen insbesondere auch in elektronischen Medien (zB. Facebook, Twitter, Instagram), veröffentlicht werden können.

7. Aufsichtspflicht

Sollten Erziehungsberechtigte Ihre Kinder zum Training mitnehmen, trifft sie uneingeschränkt die gesetzliche Aufsichtspflicht.

8. Verschwiegenheit

Die persönlichen Daten werden ausschließlich zum Zweck der berufsrechtlichen Dokumentation der Leistungen der Physiotherapeutin gemäß den gesetzlichen Grundlagen des §11a) MTD-Gesetz verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Die Dokumentation unterliegt der beruflichen Aufbewahrungs,- und Schweigepflicht wobei der Klientin jederzeit das Recht auf Einsicht und Abschrift zusteht.
Alle Informationen, die Sie Ihrer Physiotherapeutin geben, unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.

Mit der Unterschrift wird bestätigt, dass die Klientin in uneingeschränktem Maße körperlich und psychisch belastbar ist und im Hinblick auf die Gesundheitsprävention keine vorliegenden krankheitswertigen Symptome/Diagnosen/Risikofaktoren bekannt sind.
Die Teilnahme am präventiven Übungsprogramm für Gesunde erfolgt in Kenntnis der obigen Bedingungen freiwillig und auf eigene Gefahr.
Des weiteren wird darauf hingewiesen, dass für Schaden, der daraus resultiert, dass in den AGBs genannte notwendige Informationen/ Hinweise oder auch eine Inanspruchnahme einer ärztlichen Abklärung durch die Klientin nicht erfolgte bzw. falsche Informationen ihrerseits ebenfalls keine Haftung übernommen werden kann.